Angepinnt i Cord Cable Abspielbare XVID - Dateien erstellen

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    • i Cord Cable Abspielbare XVID - Dateien erstellen

      Wer Videodateien auf dem iCord Cable abspielen will, die beispielsweise von der Digitalkamera stammen, steht oft vor einem Problem, weil das Gerät nur XVID - Dateien wiedergeben kann. Steht ein anderes Gerät zur Verfügung (z. B. Streamen per Netzwerk), ist natürlich eine Wiedergabe auf dem Fernseher unter Umgehung des iCord Cable möglich.
      Hier soll aber ein einfacher Weg gezeigt werden, Dateien zu erstellen, die auf dem iCord Cable abgespielt werden können, und zwar mit Hilfe nur eines einzigen Programms, mit dem man gleichzeitig Schneiden und Formatieren kann.
      Es handelt sich um den Freemake Video Converter (Freeware!), fast ein Alleskönner - jedenfalls für unseren Zweck ideal geeignet!
      Er findet sich derzeit übrigens hier:
      chip.de/downloads/Freemake-Video-Converter_44015164.html
      Die Arbeitsschritte sind simpel:
      Ein beliebiges Video (auch z. B. ein per iCord Cable aufgenommenes) in das Programm laden.
      Will man es schneiden, rechts auf das entsprechende Scherensymbol klicken und den einfachen, selbst erklärenden Vorgang (eindeutige Symbole) durchführen.
      Stellt man z. B. im iCord Cable auf je 20 Min. Vor- und Nachlauf ein, hat man eine recht große Sicherheit, den vollen Film zu erhalten, selbst wenn die Sender einmal ungenau sind - was leider oft genug vorkommt.
      Die überflüssigen Teile des Videos lassen sich also mit Hilfe des Freemake Video Converters leicht entfernen.
      Bei den meisten Programmen müsste man den Vorgang jetzt zeitaufwändig (der Film wäre neu zu schreiben) beenden, um mit einem Formatierungsprogramm fortzufahren.
      Nicht so beim Freemake Video Converter.
      Hat man den Schneidevorgang beendet, klickt man rechts auf OK und kehrt zur Hauptseite zurück.
      Dann beginnt die Formatierung, aber halt, nicht die vorprogrammierten (untere Leiste) Einstellungen / Profile verwenden.
      Ich empfehle, oben auf Konvertieren zu klicken.
      AVI ist die Formatierung, die zu wählen ist.
      Nun springt ein neues Fenster auf: Ausgabeparameter für AVI.
      Dort klicken wir rechts auf das kleine Dreieck.
      Eine Liste klappt auf - AVI Profil-Editor.
      Unten klicken auf Ihr Profil hinzufügen. Man kann es dann auch benennen.
      Dort unter Video Codec XVID einstellen, das ist entscheidend.
      Mit OK bestätigen.
      Abschließend noch einen Blick auf den automatisch erstellten Dateinamen werfen, diesen ggf. ändern und den Speicherort überprüfen - schließlich soll die Datei ja auch noch wiedergefunden werden...
      Und letztlich auf Konvertieren klicken.
      Dieser Vorgang dauert schon etwas, aber er ist einmalig und nicht doppelt, wie bei Verwendung von zwei Programmen nötig.
      Ich hänge hier noch eine Datei an, die die von mir verwendeten Einstellungen zeigt.
      Diese werden vom iCord Cable wie auch von meinem LG-Blue Ray Player (als Medienserver verwendet) einwandfrei wiedergegeben. Das Gleiche gilt für den Windows Media Player und den VLC Media Player.
      Sollten meine Ausführungen fehlerhaft oder missverständlich sein, erbitte ich eine Mitteilung.

      Vorstehende Ausführungen beziehen sich auf die Version 4.1.3.0 von Freemake Video Converter
      Bilder
      • AVI Profil-Editor.JPG

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    • Hallo Theophil,

      erst einmal herzlichen Dank für Deine umfangreiche und mehr als ausführliche Anleitung ! Ich habe den Cable zwar selbst nicht, denke aber, dass sich die entsprechenden User sehr schnell an die Arbeit machen werden !!! Ich habe Deinen Post mal oben angeheftet :smilieop006rz1:

      :gut: Grüße, anjaunddirk :gut:
    • Super, danke dafür.

      Verständnisfrage: Es ist also nicht möglich, vom iCord Cable aufgenommene Dateien abzuspielen, wenn sie einmal von der HDD auf eine externe Platte kopiert wurden? Und offenbar auch nicht, wenn man sie von der externen Platte zurück auf die interne HDD des Cable kopiert? Warum nicht?
    • Es ist also nicht möglich, vom iCord Cable aufgenommene Dateien abzuspielen, wenn sie einmal von der HDD auf eine externe Platte kopiert wurden? Und offenbar auch nicht, wenn man sie von der externen Platte zurück auf die interne HDD des Cable kopiert? Warum nicht?


      Warum nicht?
      Das ist eine Frage von Formaten. Ich hatte geschrieben: "Wer Videodateien auf dem iCord Cable abspielen will, die beispielsweise von der Digitalkamera stammen, steht oft vor einem Problem, weil das Gerät nur XVID - Dateien wiedergeben kann."
      Ich schreibe doch ausdrücklich von Videodateien aus der Digitalkamera.
      Also, nochmal:
      Das iCord Cable kann nur XVID - Dateien wiedergeben. Hat man die nicht, z. B. weil der Film aus der Digitalkamera stammt, habe ich einen sehr einfachen Weg beschrieben, wie man XVID - Dateien produzieren kann.
      Eine völlig andere Frage, die ich an dieser Stelle gar nicht bearbeitet habe, ist die, welches Format das iCord Cable selbst aufnimmt. Früher waren das .ts Dateien, seit geraumer Zeit nimmt das Gerät in .mpeg auf. Diese lassen sich eigentlich überall abspielen oder aber in viele andere Formate umformatieren - wie in meinem ursprünglichen Beitrag beschrieben.
      Also: Was das Gerät (iCord Cable) aufgenommen hat, kann es selbst natürlich wiedergeben. Wenn es woanders abgespielt werden soll, kein Problem, .mpeg Dateien sind vielfältig verwendbar. Siehe auch meinen Beitrag hier:
      http://www.icordforum.com/index.php?page=Thread&postID=193988#post193988
      Der von mir in diesem Thread beschriebene Fall ist komplizierter, weil das iCord Cable eben leider nur XVID - Dateien abspielen kann. Genau deshalb habe ich ja beschrieben, wie das geht.
      Lies dazu bitte noch einmal sehr genau meinen Beitrag, auf den Du Dich beziehst.
      Wenn ich nicht kapiert habe, was Du eigentlich genau wissen willst, frage einfach noch einmal genauer, bitte nicht so allgemein.
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    • Hi Theophil,

      erstmal danke. Ich glaube, Du hast meine Frage schon mehr oder weniger richtig verstanden. Ich habe vorhin versucht, eine ältere Videodatei, die ich mit dem iCord Cable aufgenommen (.TS) und zwischendurch auf eine externe Festplatte verschoben habe, abzuspielen. Das funktioniert nicht (Meldung: "Format wird nicht unterstützt."). Dabei ist es eine unangetastete Datei vom iCord Cable selbst (reproduzierbar mit anderen älteren Dateien, die Datei ist also nicht beschädigt oder so).

      Ich finde es also erstaunlich, dass der iCord Cable seine eigenen Dateien nicht mehr lesen kann. Wenn sich zwischendurch das Format geändert hat (von .TS auf .mpeg), ist das aber irgendwo nachvollziehbar. Seit wann ist das denn so? Muss das Prozedere mal mit einer aktuellen Aufnahme ausprobieren.

      Viele Grüße
      zettelbox
    • Wann das Format umgestellt wurde, weiß ich auch nicht mehr - das ist automatisch durch irgendein Update passiert.
      Was Du da an Problemen beschreibst, kann ich gar nicht kommentieren. Das habe ich noch nie probiert. Wenn ich einmal Dateien auf dem PC habe, bearbeitet und umformatiert, sah ich bisher keine Veranlassung, eine Datei auf das Gerät zurückzukopieren. Ich habe meine Filme auf dem PC, kann sie also auf den TV streamen - habe sie aber auch auf einer externen Festplatte und kann sie so direkt von meinem Blue Ray Player auf den TV bringen. Bin neugierig: Wann entsteht der Fall, dass ich etwas zurück auf auf den iCord Cable kopieren sollte?
      Aber rein theoretisch / technisch: Dass das Gerät seine eigenen, unveränderten Dateien nicht lesen kann, finde auch ich überraschend. Aber irgendwo ist mir schon mal Ähnliches passiert. Ich erinnere mich, dass Fotodateien beim Zurückkopieren nicht mehr angezeigt wurden (muss eine von meinen Digital-Kameras gewesen sein), obwohl sie eindeutig auf das Gerät kopiert waren. Das kann nur ein Herstellerinteresse sein... Dem Kunden / User erschließt sich das jedenfalls nicht, erscheint wie reiner Blödsinn.
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    • Theophil schrieb:

      Bin neugierig: Wann entsteht der Fall, dass ich etwas zurück auf auf den iCord Cable kopieren sollte?
      Nunja, ich verschiebe meine Aufnahmen von der internen auf die externe Festplatte, wo ich sie archiviere. Wenn ich sie später schauen möchte, möchte ich einfach die externe Festplatte per USB an den iCord anschließen und die Datei öffnen. Also im Prinzip genau dasselbe Vorgehen wie bei Dir, nur dass ich keinen BlueRay-Player habe, über den ich das mache, sondern den iCord selbst. :)
    • Verstehe, wenn Du einen gangbaren Weg findest, kannst Du das ja mal hier posten. Mir fällt dazu echt nichts ein - außer, dass Du Dir einen Blue Ray Player kaufst :yes: meiner ist Klasse
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    • Entschuldigung, aber ich stehe auf dem Schlauch.
      Ich komme einfach noch mal zu meinem ersten Beitrag zurück.
      Wieso nutzt Du nicht meinen Vorschlag. Freeware Video Converter kann doch auch .ts verarbeiten, also öffnen. Und was ist, wenn Du dann einfach meinem Vorschlag zur Formatierung in XVID folgst?
      Schaut doch noch mal hier, welche Formate dieses geniale Programm verarbeiten kann.
      Hast Du denn dann nicht, was Du möchtest? :JC_thinking:
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    • Also Du kannst .ts Dateien, die mittlerweile nicht mehr auf dem iCord Cable waren, zurückkopieren und dann aus dem iCord Cable auf dem TV abspielen? Das wäre ja tatsächlich der erwartete Normalfall...
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    • Um genau zu sein: Ich weiß nicht, welches Format auf dem iCord Cable gespeichert wird. Mir wird dort keine Endung angezeigt. Ich sehe auch keine Möglichkeit, das irgendwie festzustellen. Ich sehe nur, dass ich NACH DEM HERUNTERLADEN AUF DEN PC mit Hilfe des UPnPBrowser .mpeg Dateien habe, die sich mühelos in das von mir gewünschte .mp4 umformatieren lassen, wozu ich, wie ja längst bekannt, immer noch den Freemake Video Converter verwende, ein geniales Programm. Gelegentlich verwende ich auch MAGIX Video deluxe 2014, weil sich damit genauer schneiden lässt. Aber Letzteres war ja gar nicht die Frage, sorry :05:
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    • Da hast Du Recht, ich sehe es auch erst nach dem Herunterladen. Also: Ich übertrage ebenfalls über den UPnP-Browser, habe dann aber .TS-Dateien. :confused:

      PS: Noch eine Frage zum Ausgangsposting: Wie lange dauert mit dem Freemake Video Converter ungefähr das Abspeichern der geschnittenen Filme, wenn ich die Kodierung NICHT ändere? Das ist sicher vom Prozessor abhängig, aber so als Faustwert für einen normalen Film?

      Derzeit nutze ich zum Schneiden (ohne Konvertierung) den SmartCutter, bin aber mit dem Programm mehr und mehr unzufrieden (seit Längerem unerwartete Programmabstürze). Das Schreiben ist aber sehr schnell (ein Film dauert etwa drei Minuten).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zettelbox ()