Angepinnt Ursache der meisten Hardware-Defekte beim Icord HD+ mglw. gefunden

      So einfach wie genial!

      An dieser Stelle vielen Dank für Deinen unbezahlbaren Tipp.
      Mein iCord HD+ zeigte alle Symptome, die man sich überhaupt vorstellen kann....
      Er ließ sich nicht mehr ausschalten/einschalten, das Display war eingfroren oder blieb dunkel, die Festplatte war nicht ansprechbar´...
      ...einfach nicht mehr zu gebrauchen das Gerät. Ich war bereits kurz davor, es in die Tonne zu werfen.
      Nach Deinem Post überprüfte ich dann den Kühlkörper der CPU und.....wow.....habe mir die Finger verbrannt .

      Also beim Elektro-Großhandel einen Super-Silent-Lüfter 40x40mm besorgt, eingebaut und gestaunt.

      Die Kiste läuft wie am ersten Tag. Mittlerweile seit 5 Tagen ohne jegliche Probleme. Sagenhaft!!!

      Ich frage mich nur, welche Strategie Humax verfolgt?!? Deren Ingenieure dürften das Hitzeproblem kennen!!!!

      Nochmals meinen allerherzlichsten Dank!!!!!!
      Laut dieser Testseite für den HD+ von Player.de
      player.de/2010/06/04/test-hdtv…umax-icord-hd-rueckseite/
      ist (oder war) der Gehäuselüfter aktiviert.

      Seit wann läuft der eigentlich nicht mehr? Ist er beim HD mini auch deaktiviert?
      Da das Betriebsgeräusch des Lüfters nach der aktvierung mit der Festplatte hörbar ist, wisst ihr ob es auch passende Alternativen wie beim icord hd der papst lüfter gibt?
      Kurz zum Anschluß des zusätzlichen Lüfters. Ich habe mich der KFZ-Technik bedient und den Lüfter einfach per Abzweigverbinder an die Stromversorgung der HDD "angeklemmt". Löten war mir einfach zu umständlich. Da es sich auch nur um die 24V Versorgung handelt hatte ich hierbei auch keinerlei Bedenken und bisher auch keine Probleme (das wird auch so bleiben).

      Googelt mal nach dem Bild eines Abzweigverbinders KFZ, dann wisst Ihr, was ich meine.

      @ spillo: Ich denke der Gehäuselüfter dürfte nur geringfügigen Einfluß auf die Temperatur der CPU (bzw. dessen Kühlkörper) haben, da dieser so wie er montiert und eingehaust ist, offenbar nur für die HDD gedacht ist/war. Nochmals: Der zus. quadratische Lüfter hat mich 10 Euro und 5 Min meiner Zeit gekostet. Und seitdem die CPU einen kühlen Kopf bewahrt, habe ich keinerlei Probleme mehr gehabt.
      Wenn man für den cpu lüfter das löten vermeiden will und im Stecker der Festplattemspannungsversorgung die crimpungen der 12 volt kabeln zu klein ist und die lüfterkabel nicht reingehen, dann kann man auch die abisolierten kabel direkt im Stecker an dir crimpstelle anliegen lassen und z.b. dann den gelben mit dem roten zum fixieren mit Isolierband umwickeln..
      So erspart man sich das löten und ist eine alternative wenn man mit dem kabel nichz in die crimpstelle kommt... Funktioniert auch tadellos...
      Zwecks Lüfter, der nicht aktiviert ist:
      Frage an humax:

      Hallo Humax Team! > > Ich wollte Euch fragen, warum bei den icord Hd+ Receivern der > Gehäuselüfter für die Festplatte nicht aktiviert ist?

      Antwort:
      vielen Dank für Ihre E-Mail.

      Die Lüfter bei dem HUMAX iCord HD+ sind alle aktiviert.

      Sollte der Lüfter zur Kühlung der Festplatte an Ihrem Receiver nicht laufen, gehen wir von einem technischen Defekt aus.

      :nee:
      Paar Gedanken zur Kühlung bei IcordHD+ und Mini : (hatte/habe beide)

      Beim Mini zuminmdest scheint die Lüfteraktivität von der Festplattentemperatur gesteuert zu werden.
      Der ist nach Einschalten zunächst definitiv aus, und Schaltet sich, offenbar letzlich über die üblichen Festplattentemoeraturfühler gesteuert, erst zum Teil lange zeit später ein.(1-2 Stunden)

      Zur Kühlung der CPU scheint man beim mini den ungelochten Teil des Bodenbleches als Kühlkörper zu benutzen.
      Hier muss eine geziehlte Wärmbrücke von der CPU zum Unterblech bestehen, da die Wärme ohne geziehlte zusätzliche CPU-Lüfter ja sonst eher nach oben weggehen würde.
      Das Unter-Blech wird nur an der ungelochten Stelle im Betrieb recht heiss (geschätzte 60+ Grad) und stabilisert sich dann wohl bei dieser Temperatur.
      Die lokale Wäremabgabe der CPU direkt nach nach oben im Gerät ist nur sehr gering...der ungelochte Blechdeckel oben am Gerät wird lokal zur CPU nur lauwarm.

      Das Bodenblech als Wärmeleiter verteilt die Wärem bis in die peripheren Lochungsbereiche des Unterbodens
      Letzlich geht die Wärme dann vollflächig dennoch ins Gesamtgehäuse, und heizt nat auch die Festplatte leicht mit auf.
      Dann ist die Wärme aber auch schon "weiter oben" und die Bodenblechplatte als Kuhlkörper bleibt dennoch thermisch im angestrebten Bereich eher temperaturstabil.

      Erst wenn die Festplatte Ihre möglichst stabile "Wohlfühltemperatur" für hohe Standfestigkeit verlässt, läuft der Kühler hinten, jedoch mit ganz geringer Leistung an, um die Warmluft im oberen Gerätebereich über der Festplatte etwas flotter nach außen zu schaffen.

      Der wirklich geringe, aber zusätzliche Luftstrom hinten aus dem Gehäuse ist quasi unhörbar, und nur fühlbar.
      Aber auch das nur, wenn man die Haut der Hand anfeuchtet und dahinter hält ...dann merkt man dass sich da was an sehr dezentem Luftstrom tut, der sich aber auch trocken ganz und gar nicht warm oder gar heiss anfühlt, sondern eher nur Körpertemoeratur hat.

      Beim IcordHD+ ging die Wärme der CPU im Gehäuse noch über den Kühlkörper direkt in die ihn lokal umgebende Gehäuseluft ab, ohne dass sie vorher wirklich zum Gerät grossflächig, wie beim Mini übers Bodenblech zur Abgabe verteilt wurde.
      Der begrenzt grosse CPU-Kühlkörper der IcirdHD+ CPU steht dann da lokal in seiner heissen Luft, die auch nach oben nicht weg kann.
      Und der Gehäuselüfter umschmeichelt vorrangig die Ferstplatte, die Ihre Zuluft aus der Bodenblechlochung des IcordHD+ eher lokal nur aus dem Bereich des Festplatteneinbaus bezieht...und fast kein Lüftchen geht zusätzlich am heissen CPU-Kühler vorbei .

      Hätten die mal der Geräteabdeckung im Bereich des CPU-Kühlers eine in der Fläche 10x10x cm grosse Lochung wie beim , Gott hab ihn selig, ollen HD1000 verpasst, wäre das Kühlprinzip sicherlich nach wie vor aufgegangen, und die CPU-Wärme wäre über die Eigenkonvektion der Luft nach oben sicherer wegegangen.

      Statt eines Zusatzkülers, der die Luft im inneren auch nur herumwirbelt und verteilt,und so das Gesamte Gehäuse zwar sicherlich mehr zur aktiven Flächenkühlung benutzt,und so aber auch ggf die ebenfalls temperatursensiblen CI-Schächte nunmehr zusätzlich mitbeheizt, kann man also auch sicherlich genau so gut der Blechgehäuseabdeckung nachträglich an der relevanten Stelle eine ausreichende Lochung spendieren, und das Problem ggf gänzlich "unelektrisch" zu lösen.

      Kann man den IcordHD+ auch zum Test ohne Abdeckung betreiben ? Wenn er dann nicht mehr muckt, tuns sicherlich auch ein paar Dutzend geziehlz bebohrte Luftlöcher im Gehäusedeckel.

      Haben sich allerdings durch das vorherig permament hohe Temporaturlevel im der in der wohl verwendeten starren Wäremleitmasse zum CPU-Kühlkörper mechanische mikro-Risse/Ablösungen ergeben, wird alles nur noch wenig nutzen.Nur wird man die kaum von Aussen sehen können.
      Dann muss dort zunächst neu verklebt werden, weshalb die IcordHD+ Reparaturen wohl auch immer reflexartig die "Heat-Sinks" mit erneuert wurden. (Bin mir aber eben aber nicht ganz sicher, ob die jedoch nicht doch zum Netzteil gehörten)

      .....................

      Ich selbst hab meinen noch recht neuen "Austauschmini" numehr vorsichthalber mit 4 extra Klebefüssen um zunächst ca 13 mm "höhergelegt" (voher nur 2-3mm), und nur hinten nochmals 4-5 mm Zugelegt, dass nämlich unter dem Mini im ungelochten Blech-Bereich, der bis an die Hinterwand heran führt, nunmehr eine leichte Eigenkonvektion der Unter-Luft von vorn nach hinten entsteht, die die Temperaturstabilisierung des Bodenblechs (Kühler) nochmals auf etwas geringerem Niveau halten sollte.

      Jetz im Winter,bei Raumtemperaturen um die max 22 Grad, mags ggf noch obsolet sein...liegt das Raumtemperaturlevel im Sommer aber auch schon mal bis 5 Grad höher kann etwas "Zugluft unter dem Gerät" das aber sicherlich etwas kompensieren.

      DA Humax-Geräte, wie der IcordHD+ ja wohl zeigt, wohl eher auch immer grenzwertig im Wäremhaushalt ausgelegt sein könnten, (weh dem, der Böses dabei denkt :48: ) wirds der Dauerhaltbarkeit ggf schon zuträglich sein.

      So ein Update nach 2,5 bis 3 Jahren, was nebenbei die Taktung der CPU mal etwas anhebt, um ZB die Unschaltzeiten auf vielfachen Kundenwunsch noch etwas zu pushen, könnte dann den Wiedrbeschaffungszeitraum bis zum nächten Receiverkauf statitisch schon mal im Sinne des Herstellers beinflussen.
      In den ersten 24 Monaten noch stabil und Betriebssicher, kann man im Sine einer vorbehallichen Geräteverbesserung auch schon mal den Neugeräteabsatz gleich mal statistisch etwas mitbeschleunigen ..... :48:

      Beim Huinmax IcordHD+ hat man sich ggf etwas verkalkuliert, und einen leichten Frühstart der Gerätesterblichkeit aber ggf nicht mehr in den Griff bekommen.... :48:

      Also eher Vorsicht beim Unterbringen der Geräte zwischen ZB Regalböden oder in seitlich beengten Raumverhältnissen.

      Wo ein (fast) Toter (oder Totgeweihter) liegt, soll man ja bekanntlich Luft ran lassen ! :48:
      greets Simone
      Schaltet er sich doch bei einer bestimmten hdd temp. ein?


      Denke ja .....es kann halt sein , dass das erst sehr lange nach dem Einschalten des Gerätes erfolgt---je nachdem wie sich die Temp. der HDD entwickelt,..... und das kann auch davon abhängen wie sich ihr Gebrauch entwickelt.

      Wer einen Sender , eh schon mit perm. Timeshift sieht und das auch benutzt, und noch 2 weitere zB gleichzeitig aufzeichnet hat bestimmt deutlich mehr Traffic auf der Platte, und sie wird deutlich schneller warm werden.

      Währen ein Reciever der bei 18 Grad Raumtemperatur ggf sehr frei steht im normalen Receiverbetrieb vlt. erst gar nicht den Lüfter anfordert, weil sich die Platte unterhalb der Grenztemperatur für den Lüfter schon stabilisiert.

      Und dann denkt man ggf er ist kaputt oder wird als Fehler gar nicht angesteuert ....obwohl dem ggf gar nicht so ist.
      greets Simone

      Simone schrieb:

      Paar Gedanken zur Kühlung bei IcordHD+ und Mini : (hatte/habe beide)

      Hallo Simone,

      einige Deiner Gedanken bzgl. Kühlung beim Icord HD+ möchte ich nicht ganz unwidersprochen stehen lassen.

      Simone schrieb:

      Beim IcordHD+ ging die Wärme der CPU im Gehäuse noch über den Kühlkörper direkt in die ihn lokal umgebende Gehäuseluft ab, ohne dass sie vorher wirklich zum Gerät grossflächig, wie beim Mini übers Bodenblech zur Abgabe verteilt wurde.
      Der begrenzt grosse CPU-Kühlkörper der IcirdHD+ CPU steht dann da lokal in seiner heissen Luft, die auch nach oben nicht weg kann.
      Und der Gehäuselüfter umschmeichelt vorrangig die Ferstplatte, die Ihre Zuluft aus der Bodenblechlochung des IcordHD+ eher lokal nur aus dem Bereich des Festplatteneinbaus bezieht...und fast kein Lüftchen geht zusätzlich am heissen CPU-Kühler vorbei .


      Das primäre Problem des ICord HD+ ist nicht die mangelnde Kühlung, sondern der ungeeignete Wärmekitt und die fehlende Anpressklammer zwischen Kühlkörper und CPU.
      Die Ingenieure von Humax haben die Größe des Kühlkörpers (ohne zusätzliche Zwangskühlung per Lüftung) schon richtig berechnet, was ja das anfängliche Funktionieren des ICordHD+ beweist.
      Die Probleme treten erst dann auf, wenn der Kühlkörper zonenweise immer mehr den vollflächigen Kontakt zur CPU verliert und die CPU dann lokal überhitzt.
      Man sollte also immer als erstes versuchen, den ganzen Kitt abzukratzen und den Kühlkörper mit Wärmeleitpaste oder -kleber auf die CPU zu setzen.
      Bereits diese Maßnahme ist ausreichend (ohne zusätzlichen Lüfter!), um den ICord HD+ wieder dauerhaft zum Funktionieren zu bringen.
      Eine Kühlkörpertemperatur selbst von dauerhaft(!) 100 Grad Celsius wäre noch zulässig, wenn der Wärmeübergang von CPU zu Kühlkörper vollflächig mit minimalem Wärme-Übergangswiderstand erfolgt.
      Natürlich erhöht die durch einen zusätzlich angebrachten Kühlkörper-Lüfter auf Handwärme herabgekühlte CPU nochmal deutlich die Rest-Lebensdauer auf perspektivisch 5...10 Jahre.

      Wie man es richtig macht, zeigt ja die CPU-Kühlung in einem PC: CPU-->Wärmeleitpaste-->Kühlkörper-->Lüfter-->Andruckfeder.
      Zusätzliche Maßnahmen wie z.B. ein Gehäuselüfter, der die warme Luft aus dem Gehäuse transportiert, sind -genau wie bei den meisten PCs- dann meist überflüssig.

      Simone schrieb:

      Hätten die mal der Geräteabdeckung im Bereich des CPU-Kühlers eine in der Fläche 10x10x cm grosse Lochung wie beim , Gott hab ihn selig, ollen HD1000 verpasst, wäre das Kühlprinzip sicherlich nach wie vor aufgegangen, und die CPU-Wärme wäre über die Eigenkonvektion der Luft nach oben sicherer wegegangen.


      Von der Idee, zusätzliche Löcher irgendwo ins Gehäuse zu bohren, würde ich dringend abraten.
      Damit ist zum einen die Gefahr gegeben, daß Fremdkörper oder gar Wasser eindringen (umgekippte Topfpflanzen, übereifrige Putzfrau, Kindergeburtstag mit Getränke-Spritzereien...) und zum anderen wird hiermit die Zwangskühlung über den Festplattenlüfter sogar gestört.
      In einem PC (und wohl auch im ICord HD+) ist der Luftstrom so ausgelegt, daß der Gehäuselüfter (sofern vorhanden; im Icord HD+: der Festplattenlüfter) die warme Luft aus dem Gehäuse absaugt und nach draußen befördert.
      Dabei kann aber nur dann der ganze Raum in einem Gehäuse erfaßt werden, wenn das Gehäuse ansonsten dicht ist und nur hinter dem Gehäuselüfter-Auslaß Löcher nach außen besitzt.
      Genauso ist auch ein PC-Gehäuse aufgebaut/ausgelegt. Dort sind nur hinter dem (meist heute gar nicht vorhandenen) Gehäuselüfter (und am Netzteil) hinten Löcher. Aus Sicherheits- und Luftstromgründen eben nicht oben, nicht vorne und nicht unten am Gehäuse, sondern nur hinten.

      Simone schrieb:

      Statt eines Zusatzkülers, der die Luft im inneren auch nur herumwirbelt und verteilt,und so das Gesamte Gehäuse zwar sicherlich mehr zur aktiven Flächenkühlung benutzt,und so aber auch ggf die ebenfalls temperatursensiblen CI-Schächte nunmehr zusätzlich mitbeheizt, kann man also auch sicherlich genau so gut der Blechgehäuseabdeckung nachträglich an der relevanten Stelle eine ausreichende Lochung spendieren, und das Problem ggf gänzlich "unelektrisch" zu lösen.


      Nein. Der Zusatzlüfter auf dem Kühlkörper führt die Wärme des Kühlkörpers effektiv zunächst in das ganze Luftvolumen im Gehäuse ab. Damit dient das ganze Gehäuse als "sekundärer" Kühlkörper und nicht nur die Stelle senkrecht über dem Kühlkörper.
      Bereits diese Maßnahme senkt die Kühlkörpertemperatur um 30...40°C (!) ohne die zusätzliche Gehäuseentlüftung durch den Festplattenkühler (der eigentlich ein Gehäuselüfter ist).

      Simone schrieb:

      Kann man den IcordHD+ auch zum Test ohne Abdeckung betreiben ? Wenn er dann nicht mehr muckt, tuns sicherlich auch ein paar Dutzend geziehlz bebohrte Luftlöcher im Gehäusedeckel.


      Aus bereits weiter oben genannten Gründen würde ich dringend davon abraten.
      Gefährlich, lebensdauer-verkürzend (für Gerät und Besitzer) und unprofessionell.

      Simone schrieb:

      Haben sich allerdings durch das vorherig permament hohe Temporaturlevel im der in der wohl verwendeten starren Wäremleitmasse zum CPU-Kühlkörper mechanische mikro-Risse/Ablösungen ergeben, wird alles nur noch wenig nutzen.Nur wird man die kaum von Aussen sehen können.
      Dann muss dort zunächst neu verklebt werden, weshalb die IcordHD+ Reparaturen wohl auch immer reflexartig die "Heat-Sinks" mit erneuert wurden. (Bin mir aber eben aber nicht ganz sicher, ob die jedoch nicht doch zum Netzteil gehörten)


      Also bei mir war nach dem Motherboard-Tausch immer noch der gleiche Kühlkörper und der ungeeignete Wärmekitt drauf.
      Außerdem berichteten ja hier auch schon Leute mit dem "neuem" Kühlsystem von nach einiger Zeit doch wieder auftretenden Aussetzern.

      Simone schrieb:

      DA Humax-Geräte, wie der IcordHD+ ja wohl zeigt, wohl eher auch immer grenzwertig im Wäremhaushalt ausgelegt sein könnten, (weh dem, der Böses dabei denkt :48: ) wirds der Dauerhaltbarkeit ggf schon zuträglich sein.


      Wie am Anfang gesagt: Der Kühlkörper ist schon -wenn auch grenzwertig- richtig dimensioniert gewesen.
      Die Ursache liegt am Wärmekitt.
      Ich vermute, daß Humax die Fertigung natürlich zu einem chinesischen Fertiger ausgelagert hat und diesen Punkt (Wämeleitklleber) nicht explizit vorgegeben hat, sondern dem Eigenermessen des Platinenfertigers überlassen hat.
      Unverständlich ist mir nur die fehlende Qualitätskontrolle und die Unfähigkeit, die einfache Beseitigungsmöglichkeit der Ausfälle dem Humax-Reparaturservice mitzuteilen. Wärmeleitpaste und ein Lüfter kosten im Einkauf weniger als 1 Euro, ein Austausch-Motherboard aber ca. 100 Euro.
      Vom unbezahlbaren Imageverlust mal ganz abgesehen.

      Simone schrieb:

      So ein Update nach 2,5 bis 3 Jahren, was nebenbei die Taktung der CPU mal etwas anhebt, um ZB die Unschaltzeiten auf vielfachen Kundenwunsch noch etwas zu pushen, könnte dann den Wiedrbeschaffungszeitraum bis zum nächten Receiverkauf statitisch schon mal im Sinne des Herstellers beinflussen.
      In den ersten 24 Monaten noch stabil und Betriebssicher, kann man im Sine einer vorbehallichen Geräteverbesserung auch schon mal den Neugeräteabsatz gleich mal statistisch etwas mitbeschleunigen ..... :48:


      Das halte ich für unbewiesene Theorie und es erscheint mir als völlig unsinnig und geht mir zu sehr in Richtung Verschwörungstheorie.
      Gibt es einen Beweis für die Übertaktungs-Theorie per Firmware-Update?

      Ich habe neben dem Icord HD+ noch einen HTPC, auf dem Mediaportal als Mediacenter-Software läuft.
      Dort haben die Versions-Updates ebenfalls die Umschaltzeiten deutlich beschleunigt, ohne daß die CPU übertaktet wird :05:
      Das ist einfach bessere Programmierung.

      Simone schrieb:

      Beim Huinmax IcordHD+ hat man sich ggf etwas verkalkuliert, und einen leichten Frühstart der Gerätesterblichkeit aber ggf nicht mehr in den Griff bekommen.... :48:


      Hätte man aber in den Griff bekommen können.
      Siehe oben.

      Simone schrieb:

      Also eher Vorsicht beim Unterbringen der Geräte zwischen ZB Regalböden oder in seitlich beengten Raumverhältnissen.
      Wo ein (fast) Toter (oder Totgeweihter) liegt, soll man ja bekanntlich Luft ran lassen ! :48:


      Stimmt grundsätzlich.
      Aber mit dem zusätzlichen Lüfter auf dem Kühlkörper erwärmt sich das Gehäuse durch die vollflächige "Luftkühlung" so gering, daß man da bei der Gesamt-Wattleistung des ICord HD+ mehr oder weniger unbedenklich das Gerät ins Regal stellen.

      Nochmal: Der wichtigste Schritt ist der Austausch des Kitts gegen geeignete Wärmeleitpaste bzw. -kleber, dann kommt der Kühlkörper-Lüfter.
      Danach ist das Gerät absolut stabil und ich sage eine Restlebensdauer von >5 Jahren voraus.
      In der Regel wird die Festplatte jetzt eher ihren Tod vor dem Motherboard sterben, aber die ist ja leicht und billig zu tauschen.

      Sorry für die vielen Einwände, aber als Hobby-Elektroniker mit 35 Jahren Erfahrung und ehemaliger E-Technik-Student konnte ich mein Schandmaul hier nicht halten :05:

      Gruß

      Roger
      Gibt es eine andere Möglichkeit die Drehzahl und somit auch Laustärke vom zusätzlichen kühlkörperlüfter „LÜFTER 4020-12V als bsp." auch ohne potentiomter mit regelung zu senken? Z.b. Mit einem einfachen widerstand, den man zwischen den roten Lufterkabel einlötet? Um vielleicht auf 7 volt für den Lüfter zu kommen...

      spillo schrieb:

      Gibt es eine andere Möglichkeit die Drehzahl und somit auch Laustärke vom zusätzlichen kühlkörperlüfter „LÜFTER 4020-12V als bsp." auch ohne potentiomter mit regelung zu senken? Z.b. Mit einem einfachen widerstand, den man zwischen den roten Lufterkabel einlötet? Um vielleicht auf 7 volt für den Lüfter zu kommen...


      Hallo Spillo,

      Ja. Natürlich kann man anstelle des Potentiometers einfach einen passenden Widerstand in die + oder - Leitung köten/einfügen.
      Den richtigen Wert kann man aber nur durch ausprobieren herausfinden.

      Am einfachsten natürlich, indem man mit einem Poti die richtige Drehzahl einstellt und dann den Poti-Widerstand mit einem Multimeter ausmißt :05:

      Oder eben durch Nacheinander-Einsetzen von verschiedenen Widerständen, was aber natürlich etwas mühseliger ist.

      Beim Poti hat sich bei mir 100 Ohm als günstiger Wert erwiesen, so daß man beim Ausprobieren mit Werten irgendwo zwischen 10 Ohm und 100 Ohm wahrscheinlich in die Nähe des optimalen Punktes kommt.

      Gruß

      Roger

      In folge der Hitze das Motherboard im Eimer?

      Ich habe mit Interesse die vielen Beiträge gelesen. Mein iCord scheint das selbe Problem zu haben. - Allerdings hatte ich ihn letzte Woche dann zu einer Elektronik-SAT-Reperatur-Stelle in Wien gebracht und die meinten, dass er absolut nicht mehr zu retten sei, weil das Motherboard schon so hinüber ist. Kann das sein, dass man das Motherboard so killed, dass es irreparabel ist?

      So wie Roger schreibt sollte man auch einen total toten noch mal hochkriegen ... hm ... ist das in meinem Fall noch realistisch oder vergebene Liebesmüh?

      und - kann man irgendwo Fotos zu den Teilen sehen, die hier beschrieben sind? - Ich bin in meiner praktischen Elektrotechnik-Ausbildung bis Dato über die Stunde NULL noch nicht weit hinausgekommen, ... völlig Ahnungslos - aber es reizt mich, hier mal zu starten ... und Fotos würden helfen ...

      Ganz lieben Dank an Euch!

      Moniki :danke:

      rogerleifert schrieb:

      Vorab die Zusammenfassung meiner Erfahrungen mit einem tot-geglaubten Icord HD+ in Kürze:

      Die Kurzform:
      Ursache des ganzen Hardware-Ärgers mit dem Icord HD+ scheint mir nach Überprüfung der Hauptplatine die unzureichende und lokal auf den Chip ungleichmäßig wirkende Kühlung der CPU zu sein.

      Abhilfe kann man selbst schaffen durch Aufschrauben eines einfachen 12V-Lüfters auf den vorhandenen Kühlkörper und einer Neuverklebung des Kühlkörpers mit der CPU mit einem geeigneten Wärmeleitkleber.

      Optimieren kann man die Lebensdauer von CPU und Festplatte noch weiter, indem man den eingebauten Gehäuselüfter des Icord HD+ aktiviert.

      Seit Durchführung dieser Maßnahmen läuft mein bereits tot geglaubter Icord bei mir seit mehreren Wochen ohne jeglichen Muckser.

      Die ausführliche Geschichte:

      Bei meinem Icord HD+ war innerhalb der Garantiezeit der „übliche“ Tausch der Hauptplatine auf die „verbesserte“ Version fällig (Loader U7.81, Software GHSNA 1.02.12), nachdem sich immer Software-Aufhänger bis zum völligen Ausfall eingestellt hatten.

      Da ich vor Versenden des Gerätes an den Reparaturservice neugierig war, ob ich den Fehler evtl. selbst beheben könnte, hatte ich das Garantiesiegel mit einem Fön zerstörungsfrei abgelöst, um mir mal das Innere vorzunehmen.
      Was mir damals bereits auffiel, war die enorm hohe Temperatur des CPU-Kühlkörpers und daß der eingebaute Gehäuselüfter (wohl hauptsächlich für die Festplatte gedacht) praktisch funktionslos war, da er auch bei einem Hitzestau im Gerät.
      (Anmerkung: Festplatten sollten zur Erreichung ihrer spezifizierten Lebensdauer nicht wärmer als ca. 50 Grad werden.)

      Es deutete aufgrund der sporadischen, sich aber immer weiter häufenden Fehlfunktionen eigentlich damals schon alles auf ein Kühlproblem hin.
      Aber bei einem kostenlosen (wg. Garantie) Tausch auf eine „verbesserte“ Hauptplatine geht man ja davon aus, daß der Hersteller das Problem erkannt und beseitigt hat.

      Nun trat vor ca. 3 Monaten und nach Ablauf der Garantiezeit bei mir dann der berühmte „E-OS“-Fehler zum ersten mal und im Anschluß dann immer häufiger auf, so daß sich das Gerät schließlich Schritt für Schritt in die ewigen Jagdgründe verabschiedete und auch nach längeren Ausschalt-Pausen der Fehler nicht mehr wegging und sich das Gerät am Ende gar nicht mehr hochfahren ließ.

      Ich hatte gedanklich die 500 Euro Anschaffungskosten schon mit dem hier üblichen „Nie wieder Humax!“-Fluch abgeschrieben, obwohl ich eigentlich mit der Bildqualität und dem Bedienkomfort hoch zufrieden war.
      Ich hatte vor ca. 10 Jahren bereits einen Humax Twin-Tuner DVB-S Festplatten-Receiver gekauft, der heute noch klaglos seinen Dienst als Zweitgerät im Schlafzimmer tut.

      Als letzten Chance wollte ich mir dann die Innereien des Gerätes mal im Detail vornehmen in der Hoffnung, vielleicht doch noch etwas zu finden, was dem Humax-Reaparaturservice einfach zu langwierig für eine Reparatur ist.
      Sowas kommt ja heute in allen Elektronik-Bereichen vor, daß nicht nach der Ursache eines Fehlers gesucht wird, sondern einfach pauschal die ganze Platine getauscht wird.

      Ergebnis:
      Die Spannungen am Netzteil-Ausgang und an den verschiedenen Spannungsreglern auf der Hauptplatine waren alle OK und ohne Schwankungen, Aussetzer oder sonstige Auffälligkeiten.

      Dann habe ich vorsichtig den Kühlkörper der CPU vom Prozessor gelöst und da traf mich dann fast der Schlag.
      Nicht nur, daß der Kühlkörper (auch des „verbesserten“ Austausch-Mainboards) unverändert viel zu klein war und -da ohne Lüfter- wieder viel zu heiß wurde.
      Der Kühlkörper war mit einem sehr spröden, harten, weißen „Kitt“ (?) einfach auf die CPU geklebt.
      Ich habe in 35 Jahren als Hobby-Elektroniker noch nie eine derart ungeeignete Verbindung von Wärmequelle und Kühlkörper gesehen.

      Da schwante mir, daß geanu dies vielleicht die Ursache des ganzen Icord-Schlamassels sein könnte.
      Die meisten werden ja die richtige Art der CPU-Kühlung von ihrem PC her kennen.
      Dort wird zunächst zwischen CPU und Kühler eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgebracht, die gerade NICHT bei Wärme aushärtet, damit immer vollflächig eine dünne Schicht dieser speziellen Paste zwischen CPU und Kühlkörper verbleibt und man später für den Austausch der CPU die Verbindung zwischen CPU und Kühlkörper auch wieder lösen kann.

      Gleichzeitig muß mittels einer Feder der Kühlkörper mit einer definierten Kraft auf die CPU gepresst werden.
      Nicht zu stark, damit die CPU nicht bricht und nicht zu leicht, damit der Kühlkörper durch den Anpreßdruck bündig und gleichmäßig über die Wärmeleitpaste Kontakt mit der gesamten CPU-Fläche hat.
      Nur so kann lokale Überhitzung der CPU vermieden werden und gleichzeitig der geringst mögliche Wärme-Übergangswiderstand zwischen CPU und Kühlkörper gewährleistet werden.
      Zusätzlich sitzt auf dem Kühlkörper eines Standard-PCs oben noch ein (meist geregelter) Lüfter, da der Kühlkörper alleine es nicht schafft, die Kerntemperatur der CPU bei Vollast auf einem zulässigen Niveau zu halten.

      Keiner dieser Punkte einer regelgerechten CPU-Kühlung sind beim Icord HD+ konstruktiv umgesetzt worden!

      Daraus ergibt sich folgender typischer Lebenszyklus eines ICord HD+:
      Durch das ständige starke Erwärmen und Abkühlen der Übergangsfläche zwischen CPU und Kühlkörper zwischen Betrieb und Standby/Off wird der verwendete harte „Kitt“ sich genau über der CPU immer wieder stark ausdehnen und wieder zusammenziehen.
      Wegen der ungleichen Wärmeausdehnung von Kühlkörper, Kitt und CPU kommt es unweigerlich zur unkontrollierten stellenweisen Ablösung des Kitts von der CPU-Oberfläche.
      Insgesamt sieht es aber von außen noch so aus, als ob der Kühlkörper fest mit der CPU verbundenist, da Humax um die eigentliche CPU-Oberfläche herum sehr viel von diesem Kitt verwendent hat, so daß die thermische Verbindung mit dem CPU-Kern scheinbar erhalten bleibt.
      Hier ist dann aber am Ende nur noch das äußere Gehäuse der CPU-Platine und nicht der eigentliche CPU-Kern noch flächig mit dem Kühlkörper in Kontakt.

      Dadruch wird sich die CPU nun lokal überhitzen und dann irgendwann mit zunächst sporadischen Fehlern, Aussetztern und merkwürdigem Verhalten reagieren.
      Es ist ein schleichender Prozess, da die lokale Überhitzung zunächst nur an kleinen, begrenzten Stellen der CPU auftritt und nach Abkühlung großenteils wieder verschwindet und dann beim nächsten Einschalten/Hochfahren zunächst alles wieder OK erscheint.
      Mit jedem Aufwärmen und Abkühlen der CPU wird das Problem aber schlimmer und am Ende fällt die CPU immer öfter und immer schneller aus.

      Im Extremfall kann sich sogar die elektrische Kontaktierung der CPU mit der Hauptplatine teilweise lösen oder unzuverlässig werden, da sich die Hitze der CPU mit abnehmender thermischer Verbindung zum Kühlkörpers immer mehr in Richtung Hauptplatine anstelle in Richtung Kühlkörper ausbreitet.
      Selbst wenn das Lötzinn der CPU-Kontakte dort nicht schmilzt, so können sich die Kontakte der CPU durch das ständige starke Aufheizen und Abkühlen der Platine im Kontaktbereich doch im Laufe der Zeit lösen.

      Diese Erklärung wird auch durch einen Beitrag hier im Forum erhärtet, wo der Humax-Reparaturservice auf eine Reparaturquittung die durchgeführten Maßnahmen geschrieben hat:
      U.a. war dort aufgelistet „Neukontaktierung der CPU (und der RAM-Bausteine), neues Wärmeleit-Pad eingesetzt...“
      Offensichtlich ist dem Humax-Reaparaturservice also das Wärmeproblem bekannt!
      (Die kleinen RAM-Bausteine um die CPU herum stellen m.E. kein Problem dar)

      Eine Anleitung für die Abhilfe wg. Textbegrenzung gleich in einem 2. Beitrag

      Gruß

      Roger
      :gut: Super Roger... Habe zwischen dem roten Kabel des Lüfters einen Widerstand eingelötet und die Spannungszufuhr für den Cpu/Kühlkörperlüfter von 12volt auf 7 Volt gesenkt.... Lüfter ist viel leiser... Getestet im standby/ ausgeschaltetem Zustand hat er auch mit 7 volt noch eine ordentliche Drehzahl....

      Danke für den Tipp :05:

      Moniki schrieb:

      Ich habe mit Interesse die vielen Beiträge gelesen. Mein iCord scheint das selbe Problem zu haben. - Allerdings hatte ich ihn letzte Woche dann zu einer Elektronik-SAT-Reperatur-Stelle in Wien gebracht und die meinten, dass er absolut nicht mehr zu retten sei, weil das Motherboard schon so hinüber ist. Kann das sein, dass man das Motherboard so killed, dass es irreparabel ist?


      Theoretisch ja.
      Aber mir scheint es eher, daß die Werkstatt entweder die mögliche Reparaturmöglichkeit nicht kennt (z.B. mein erster Beitrag) und dann wg. Unwissenheit kapituliert oder -wenn gleich ein Ladengeschäft mit angeschlossen ist- Dir ein neues Gerät verkaufen will.
      Eine Aussage, daß "das Motherboard schon so hinüber ist..." deutet mir eindeutig auf Inkompetenz oder Verkaufsabsicht hin.

      Die Hauptplatine und die Netzteilplatine sieht meistens noch absolut jungfräulich aus. Da gibt es keine angeschmorten Stellen oder sonstige sichtbare Merkmale, die auf einen Fehler hindeuten würden, wie das vielleicht noch in Röhrengeräten der 50iger und 60iger Jahre der Fall war.

      Moniki schrieb:

      So wie Roger schreibt sollte man auch einen total toten noch mal hochkriegen ... hm ... ist das in meinem Fall noch realistisch oder vergebene Liebesmüh?


      Ja klar. Oder willst Du 500 Euro einfach in den Wind schreiben, ohne es wenigstens probiert zu haben?

      Moniki schrieb:

      und - kann man irgendwo Fotos zu den Teilen sehen, die hier beschrieben sind? - Ich bin in meiner praktischen Elektrotechnik-Ausbildung bis Dato über die Stunde NULL noch nicht weit hinausgekommen, ... völlig Ahnungslos - aber es reizt mich, hier mal zu starten ... und Fotos würden helfen ...


      Ich habe nur mein Handy mit einer minderwertigen Digitalkamera. Habe es schon mal mit Fotos damit versucht, aber die waren zu schlecht. Vielleicht hilft ein anderer Mitleser, der mal seinen Reparaturversuch hier einstellt.
      Es gehört aber wirklich nicht viel dazu, es auch als Anfänger hinzukriegen.
      Schraub erst mal den Icord auf (bei gezogenem Nerzstecker natürlich) und schau Dir das Innenleben mal an.
      Vielleicht kennst Du jemand, der schon einmal einen PC zusammengeschraubt hat.
      Das reicht von den Fähigkeiten aus.

      Gruß

      Roger
      Hi spillo,

      Super gemacht!

      Kannst Du bitte für alle noch den Widerstandswert und die Leistung des eingelöteten Widerstands bekannt geben. :05:
      Dann können die ambitionierten Bastler gezielt einkaufen... :biggrin:
      [size=8]iCord HD+/B/ 500 GB/DE 8100788 Firmware 1.02.19 Loader U7.81(nach Rep.); Samsung UE32B7090WPXZG HDMI;XORO HRS 8530; Unicable(Einkabel); Power LAN Devolo dLAN 200AV an FtitzBox 7390[/size]

      Töppi schrieb:

      Kannst Du bitte für alle noch den Widerstandswert und die Leistung des eingelöteten Widerstands bekannt geben. :05:
      Dann können die ambitionierten Bastler gezielt einkaufen... :biggrin:


      Hi Töppi,

      das wird nicht viel nutzen, denn der "richtige" Vorwiderstand ist von Lüfter zu Lüfter verschieden.
      Am einfachsten ist es wohl, den Wert mit einem Poti zu ermitteln und dann den nächstliegenden Festwiderstand zu besorgen.
      Oder man besorgt sich einen Satz aus der E12-Reihe von 10 Ohm...100 Ohm, also z.B. 10/12/15/18/22/27/33/39/47/56/68/82/100 und findet den passenden durch probieren.
      Ist ja ehr nur Centware.

      Die max. Verlust-Leistung ist aber ganz einfach zu ermitteln.
      Ohne große Herleitung: Sie ist 1/4 der Leistung des Lüfters.

      Bei einem Lüfter mit 2W, reicht also z.B. 0,5 Watt.
      Wenn anstelle der Lüfterleistung nur Betriebsspannung (12V) und Strom (z.B. 200mA=0,2A) angegeben ist: 1/4 * 12 * 0,2 = 1,2 W
      Aus Sicherheitsgründen nimmt man den doppelten Wert, also im 1. Beispiel einen 1W-Widerstand und im 2. Beispiel einen 2W-Widerstand.

      Die Isolierung mit Schrumpfschlauch wie in Spillos Bildern zu sehen ist perfekt.
      Isolierband tut's natürlich auch.

      Noch ein Tip: Wichtig ist, daß der Lüfter mit dem Vorwiderstand oder Poti aus dem Stand heraus sicher anläuft.
      Man kann zwar einen bereits laufenden Lüfter mit einem Poti/Vorwiderstand sehr weit in der Drehzahl absenken.
      Wenn man aber zu tief geht, läuft der Lüfter dann nicht mehr sicher an.

      Das ganze kann man sich natürlich sparen, wenn man von vornherein einen extra-leisen Lüfter verwendet.
      Auch die gibt's bei Reichelt oder dem großen C.

      Gruß

      Roger
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